Sonderpreis Gesundheitsschutz | 2003
Verletztentransporteinrichtung für lange Streben
Die schnelle Rettung und Erstversorgung von Verletzten hat entscheidende Bedeutung für den späteren Heilprozess sowie für die Vermeidung von Spätfolgen. Bei den aus wirtschaftlichen und abbautechnischen Gründen immer größer werdenden Streblängen, gibt es durch das Tragen bzw. Ziehen der Verletzten im Schleifkorb erhebliche Sicherheitsprobleme: Stolperrisiko der Träger oder Beeinträchtigungen des Verletzten durch Anstoßen des Schleifkorbes an Hindernisse.
Um die manuelle Tätigkeit beim Verletztentransport zu minimieren, wird jetzt der Verletzte im Schleifkorb mit geringem Kraftaufwand auf dem an der Strebfördereinrichtung montierten Aufstellblech bewegt. Dazu wurde der Schleifkorb auf zwei Grundplatten arretiert. Diese werden durch ein speziell entwickeltes Rollensystem formschlüssig auf die Aufstellbleche geführt. Die Anlage ist mit wenigen Handgriffen zu montieren und in Betrieb zu nehmen. Zur Unterstützung bei der Bergfahrt wurde im Bereich des Hilfsantriebes eine Winde montiert. Diese wird bei der Talfahrt nicht benötigt, lediglich beim Passieren der Gewinnungsmaschine muss die Einrichtung manuell umgesetzt werden.
Der Einsatz der vorgestellten Rettungseinrichtung gewährleistet einen schnellen Verletztentransport und somit eine frühe Erstversorgung.
2003
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Jahr: | 2003 |
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Kategorie: | Herstellung von Kalk und Zement |
Kontakt: |
Bergbau-Berufsgenossenschaft Präventionsbereich Bochum Waldring 97 44789 Bochum |